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  KFF: Einführung

Einführung in die KFF

·       Die KFF machen 40 % der Gesamtwertung des MedAT aus

·       Jeder Punkt ist 0,53 % des Gesamtwertes wert

·       Wichtigster Testteil des MedAT

·       Zunächst führen wir die zusammenfassende Tabelle (2.1) auf, die zeigt welche Untertest wie drankommen:

(Vor-)Definitionen

Wir beginnen zunächst mit der Definition der wichtigsten Fähigkeiten für diesen Untertest:

·       Kognition = Umgestaltung von Informationen durch ein verhaltenssteuerndes System, also eine sogenannte Intelligenz

o  Räumliches Vorstellungsvermögen = Fähigkeit, zwei- und dreidimensionale Figuren mental zu verändern

o  Merkfähigkeit bzw. Gedächtnisleistung = Fähigkeit, Informationen bei Bedarf zu codieren, speichern und abzurufen

o  Mustererkennung = Prozess, bei dem durch einen Reiz (Stimulus) Informationen aus dem Gedächtnis abgerufen werden (Eysenck und Keane 2003), die miteinander verknüpft sind

o  Assoziatives Denken = mentale Verbindung zwischen Begriffen, Ereignissen oder mentalen Zuständen, die für gewöhnlich auf Erfahrungen beruht

o  Logisches Denken bzw. Schlussfolgern = Fähigkeit, aus gegebenen Informationen folgerichtige Schlüsse zu ziehen

o  Rechenfähigkeit = Befähigung, eine oder mehrere Eingaben mit variablen Änderungen in ein oder mehrere Ergebnisse umzuwandeln - steht in enger Beziehung zum logischen Denken

o  Lexikalische Semantik = Lehre von der Bedeutung von Begriffen und der inneren Strukturierung des Wortschatzes

Zuordnungen der Fähigkeiten zu den Untertests

·       Figuren zusammensetzen → räumliches Vorstellungsvermögen

·       Gedächtnis und Merkfähigkeit → Gedächtnisleistung

·       Zahlenfolgen → logisches Denken, Rechenfähigkeit, Mustererkennung

·       Implikationen erkennen → logisches Denken, Schlussfolgern

·       Wortflüssigkeit → Wortschatz, lexikalische Semantik